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    Unser Ener (ver)mietet.
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Alternativen zur eigenen Solaranlage
Wenn Sie selbst nicht in eine Solarstromanlage investieren wollen, können Sie Ihr Dach auch vermieten. Oder umgekehrt: Wenn Sie nicht über ein eigenes Dach verfügen oder es für die Installation einer Photovoltaikanlage nicht geeignet ist, dann mieten Sie sich eines. Fragen Sie bei Ihrer Kommunalverwaltung, ob sie Dächer von öffentlichen Gebäuden zur Verfügung stellt. Lokale Dachbörsen stellen den Kontakt zwischen potentiellen Dachmietern und -vermietern her. Oft wissen auch regionale Solarvereine, wer ein Dach mieten oder vermieten möchte.

Besitzverhältnisse, Zugangsrechte, Haftungsfragen etc. müssen in einem Dachnutzungsvertrag geregelt werden. Ohne weitere Regelung geht das Eigentum der Photovoltaikanlage nämlich an den Gebäudeeigentümer über, sobald die Anlage fest mit dem Gebäude verbunden ist.

Bürgersolaranlagen

Auch die Beteiligung an einer Bürgersolaranlage ist heute weit verbreitet. Hier sind meist regionale Umweltgruppen aktiv, die „überschaubare“ Anlagen mit einer Größe von 30 bis 100 kWp initiieren. Sie koordinieren die Anmietung des Daches, die Errichtung der Photovoltaikanlage und den weiteren Betrieb. Die Mindestbeteiligung liegt bei mehreren hundert Euro.

Energiegenossenschaften
Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich sogenannte Energiegenossenschaften: Hier schließen sich Bürgerinnen und Bürger unter der komfortablen Rechtsform der eingetragenen Energiegenossenschaft (eG) zusammen und investieren gemeinsam in erneuerbare Energien, insbesondere in Photovoltaikanlagen. Ein Vorteil der Rechtsform: Eine Genossenschaft kann eine Vielzahl von Projekten initiieren und weitere Mitglieder aufnehmen, ohne einen wesentlich höheren Verwaltungsaufwand in Kauf nehmen zu müssen. Weitere Informationen erhalten Sie z.B. unter
www.energiegenossenschaften-gruenden.de

Solarfonds
Im Rahmen eines Solarfonds beteiligen Sie sich mit Beträgen ab mehreren tausend Euro an großen Freiflächenanlagen mit mehreren Megawatt Nennleistung. Unter Federführung des Bundesverbands Solarwirtschaft wurden „Qualitätskriterien für Solarfonds“ erarbeitet, die eine gute Hilfestellung bei der Auswahl eines geeigneten Fonds geben. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.solarfonds-ratgeber.de