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    Unser Ener plant vor.
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Bevor Sie Modernisierungsmaßnahmen beschließen, ist es wichtig, zunächst den Ist-Zustand festzustellen und die möglichen Ziele Ihrer Modernisierung klar zu definieren. Erst nach dieser Planungsphase sollten Sie abwägen, welche Maßnahmen sinnvoll sind und umgesetzt werden sollten.



Der Handwerker Ihres Vertrauens unterstützt Sie bei der Planung.




Einen Anhaltspunkt liefert Ihnen zum Beispiel der Energieverbrauchskennwert (in kWh/m2a), der sich aus dem Brennstoffverbrauch (z.B. Heizöl in Liter pro Jahr) und der Wohnfläche errechnet. Dieser Wert dient allerdings nur als erste Einschätzung. Für eine genaue Betrachtung ist er unzureichend, denn er sagt zunächst nur aus, wie viel Energie Ihr Haus verbraucht, aber nicht, wo sie vor allem verloren geht.

Für präzise und verlässliche Angaben ist die Begutachtung durch einen Energieexperten (z.B. einen Energieberater) vor Ort unbedingt zu empfehlen. Bei der Auswahl eines Energieberaters sollten Sie auf Unabhängigkeit und eine ausreichende Qualifikation achten. Über diese verfügen spezialisierte Architekten und Ingenieure, aber auch Handwerker, die eine zusätzliche Ausbildung zum "Gebäudeenergieberater im Handwerk" absolviert haben. Lassen Sie sich einige Referenzobjekte der Anbieter zeigen! Hier können Sie nach einem passenden
  Berater suchen.

Nach der Energieberatung, der Bestandsaufnahme und einer detaillierten Dokumentation der energetischen Qualität des Gebäudes folgt dann die konkrete Modernisierungsempfehlung. Ihr Energieberater sollte Sie auch über die Kosten informieren und Möglichkeiten der Finanzierung aufzeigen. Insbesondere bei der Beantragung von staatlichen Fördermitteln und zinsgünstigen Krediten sollten Sie auf die Hilfe des Experten zurückgreifen. Erste Informationen zu Finanzierungsmöglichkeiten finden Sie im Bereich  
Förderprogramme.

Wichtig: Prüfen Sie in jedem Fall, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist. Maßnahmen an Gebäuden mit bis zu drei Geschossen sind in der Regel nicht genehmigungspflichtig.

Danach erst sollten Sie die Auswahl und die Beauftragung der Handwerker in Angriff nehmen. Vergleichen Sie am besten mindestens drei detaillierte Angebote, bevor Sie einen Bauvertrag abschließen.
Die Beendigung der Bauarbeiten erfolgt immer mit einem Abnahmeprotokoll, in dem eventuelle Mängel genau dokumentiert sein müssen. Um eine fehlerhafte Bedienung z.B. der Heizung zu vermeiden, ist eine Einweisung immer ratsam. Für die regelmäßige Reinigung und eventuelle Reparaturen empfiehlt es sich, einen jährlichen Wartungsvertrag abzuschließen. So können Sie laufende Kosten besser kalkulieren und unerwartete Ausgaben vermeiden. Aber wo können Sie ansetzen, wenn Sie Energie sparen möchten?



Werfen Sie einen Blick in die anderen Kapitel:
  Heizung
  Fenster
  Lüftung
  Wärmeschutz