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    Ratgeber Warmwasser.
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Warmwasser-Erzeugung mit Strom benötigt die meiste Primärenergie und ist am teuersten. In manchen Fällen – zum Beispiel, wenn die Leitungen zwischen zentraler Heizung und der Zapfstelle zu lang sind und bei geringem Verbrauch – kann eine dezentrale Warmwasserbereitung mit Strom auch sinnvoll sein. Dabei gibt es zwei verschiedene Systeme:
  • Speichergeräte (z. B. Boiler) erwärmen und speichern Wasser, das rund um die Uhr für die Nutzung bereitgehalten wird.
  • Bei Durchlauferhitzern wird das Wasser im Durchlaufen erwärmt.



Tipps für Speichergeräte
Schalten Sie kleine Speicher (ca. 5 bis 10 Liter) ab, wenn kein weiterer Bedarf besteht. Sie können dies auch mittels einer Zeitschaltuhr regeln. Größere Speicher nur während längerer Abwesenheit ausschalten.



Tipps für Durchlauferhitzer
Elektronisch geregelte Durchlauferhitzer sind die beste Möglichkeit der elektrischen Warmwassererzeugung. Hier kann die Warmwassertemperatur zwischen 30 und 60° C vorgewählt werden. Gegenüber einem hydraulischen Durchlauferhitzer spart dies ca. 10 % Strom.
  • Wenn es geht, tauschen Sie Ihre alten Speicher durch elektronisch geregelte Durchlauferhitzer aus. Fragen Sie dazu Ihren Elektro-Fachmann.
  • Bei Durchlauferhitzern die tatsächlich benötigte Temperatur einstellen. So entfällt ein Zumischen von Kaltwasser. Damit vermeiden Sie unnötigen Strom- und Wasserverbrauch.



Tipps für zentrale Warmwasserversorgung
  • Temperatur nicht zu hoch einstellen. Es genügen 60° C. Meist entspricht dies der Stellung „E” auf dem Geräteregler.
  • Zirkulationspumpen sorgen dafür, dass beim Öffnen des Wasserhahns möglichst schnell warmes Wasser zur Verfügung steht. Die Arbeit der Pumpen können Sie durch Zeitschaltuhren begrenzen auf die Zeiten, an denen das warme Wasser benötigt wird.





Tipps zum Wasser sparen
  • Warmwasser sparen bedeutet Energie sparen!
  • Sparduschköpfe und Sparperlatoren (für die Wasserh hne) mischen dem Wasser Luft bei. Dadurch fühlt sich der Wasserstrahl voll an, obwohl deutlich weniger Wasser benötigt wird. Dies senkt den Wasser- und Energieverbrauch um bis zu 40 %.




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