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27.05.2009
Neue Fördermittelangebote bei der KfW

Fördermittelangebote im Neubau: Programm „Energieeffizient Bauen”

Die auffälligsten Änderungen im Bereich Neubau betreffen die neuen Gebäudekategorien: Statt der bisher bekannten „KfW 40” und „KfW 60”-Häuser gibt es nun im Neubau das „KfW Effizienzhaus 55” und das „KfW Effizienzhaus 70”.

In beiden Programmen gewährt die KfW einen Kredit von maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit mit vergünstigten Zinssätzen.

Der Primärenergiebedarf bei einem „KfW Effizienzhaus 55” darf bei maximal 55% der nach der Energieeinsparverordnung 2007 erlaubten Werte liegen und nicht höher sein als 40 kWh pro m2 Gebäudenutzfläche.

Auch Passivhäuser fallen in dieses Programm. Ihr Primärenergiebedarf darf ebenfalls bei maximal 40 kWh pro m2 Gebäudenutzfläche liegen, ihr Heizwärmebedarf aber bei maximal 15 kWh pro m2 Wohnfläche.

Fördermittelangebote im Altbau: Programm „Effizient Sanieren”

Im Programm „Effizient Sanieren” wird neben dem „KfW Effizienzhaus 70” zusätzlich das „KfW Effizienzhaus 100” eingeführt. Es stellt eine energetische Gebäudesanierung dar, die das Neubauniveau nach EnEV zu mindestens 100% erreicht.

Die maximale KfW-Darlehenshöhe für Sanierungen zum Effizienzhaus 70 oder 100 beträgt nun 75.000 Euro pro Wohneinheit.

Zusätzlich zu den zinsvergünstigten Darlehen gewährt die KfW Tilgungszuschüsse. Das bedeutet konkret: Wer nach der Sanierung den Effizienzhaus 100-Standard erreicht, erhält eine direkte Zahlung von 10% des KfW-Darlehens. Bei Erreichen des Effizienzhaus 70-Standards gibt es sogar 12,5%.

Zusätzlich werden auch Einzelmaßnahmen und Maßnahmenkombinationen gefördert, wie etwa die Wärmedämmung der Außenwand oder des Daches bzw. Dachbodens oder des Kellers, ein Einbau energiesparender Fenster oder eine Heizungssanierung. Dafür gewährt die KfW einen zinsvergünstigten Kredit in Höhe von maximal 50.000 Euro oder einen Zuschuss (nur für Ein- und Zweifamilienhäuser) von maximal 2.500 Euro pro Wohneinheit.

Auch wer sich für eine kompetente Energieberatung interessiert wird von der KfW unterstützt: mit bis zu 2.000 Euro im Programm „Energieeffizient Sanieren - Sonderförderung”. Das gleiche Programm fördert auch den Austausch von Nachspeicherheizungen mit bis zu 200 Euro je abgebautem Gerät und die Optimierung der Wärmeverteilung mit einem Zuschuss in Höhe von 25% der förderfähigen Kosten.

Mehr Informationen finden hier (intern)