Gewinner in der Kategorie Neubau.
zurück zur Übersicht1. Platz: Anke und Frank Ebert
67127 Rödersheim-Gronau
„Beim Bau des Passivhauses wurde konsequent auf sorgfältige Ausführung geachtet.“
Familie Ebert aus Rödersheim-Gronau hat mit ihrem freistehenden Neubau in Massivbauweise ein Energie sparendes Haus nach Passivhausstandard verwirklicht. Architektonisch überzeugt es durch schnörkellose und klare Linien. Der gesamte Wohnbereich ist hell und offen. Durch die kompakte Bauform, die Südausrichtung und minimale Fensterflächen im Norden werden Wärmeverluste minimiert und der solare Wärmeeintrag maximiert. Die Gebäudehülle verfügt über eine sehr gute thermische Qualität. Die zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und eine Wärmepumpe sorgen für einen hohen Wohnkomfort bei einem sehr niedrigen Energiebedarf. Ein Bussystem ermöglicht eine laufende Erfassung und Überwachung von Energieverbräuchen.
Architektur
ArchiUmPlan
67150 Niederkirchen
Energiebilanz
Der berechnete Jahres-Primärenergiebedarf des Gebäudes mit liegt bei einer beheizten Fläche von 207 m² mit 21,5 kWh/m² weit unter dem zulässigen Höchstwert.
2. Platz: Annette Heisterkamp und Ingo Haas
67806 Rockenhausen-Dörnbach
„Ein nachhaltiger Umgang mit der Umwelt ist uns auch im Haus wichtig.“
Das Plusenergiehaus von Annette Heisterkamp und Ingo Haas in Rockenhausen-Dörnbach wird durch Holz als Energieträger und eine dachintegrierte Solarthermieanlage CO2-Neutral beheizt. Durch eine ebenfalls dachintegrierte Photovoltaik-Anlage gewinnt das Haus mehr Energie als es benötigt. Der geradlinige und schlichte Baukörper ist als Fertighaus in Holzrahmenbauweise ausgeführt. Die Holzfassade lehnt sich stilistisch an die traditionellen Häuser im Kernbereich des Ortes an und bildet einen Kontrast zu den Einfamilienhäusern in den Neubaugebieten am Ortsrand. Die Bauherren verwendeten konsequent ökologische Materialien wie Holz, Lehmfarben und -putze.
Architektur
Dipl.-Ing. Ralf Justus
55546 Tiefenthal
Energiebilanz
Der berechnete Jahres-Primärenergiebedarf des Gebäudes liegt bei einer beheizten Fläche von 244 m² mit 25,3 kWh/m² pro Jahr deutlich unter dem zulässigen Höchstwert.
3. Platz: Kathrin Laddey und Martin Schleichert
56333 Winningen
„Maximale Energiegewinne durch ganztägige Besonnung der Süddachfläche und der großflächigen Fenster der Südfassade.“
Der Neubau von Katharina Laddey und Martin Schleichert in Winningen ist ein kompaktes Passivhaus, das durch die Photovoltaik-Anlage zum Energiegewinnhaus wird. Eine kombinierte Luft-Wasser-Wärmepumpe sorgt für Heizung und Brauchwasser. Für ein gutes Raumklima sorgt die integrierte Lüftungsanlage mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von 90 %. Das Gerät vereint alle zur Beheizung benötigten Komponenten in einer Einheit mit einem hohen Wirkungsgrad. So bietet diese repräsentative Stadtvilla mit ihrer achsialsymmetrischen Fassadengliederung und großzügig bemessener Wohnfläche den Bauherren einen hohen Wohnkomfort.
Architektur
Objektraum Architekten
56333 Winningen
Energiebilanz
Der berechnete Jahres-Primärenergiebedarf des Gebäudes liegt bei einer Wohnfläche von rund 249 m² mit 39,7 kWh/m² pro Jahr erheblich unter dem zulässigen Höchstwert.
3. Platz: Werner Karpinski
67363 Lustadt
„Unser Haus hat in 2010 einen Energieüberschuss von ca. 652 kWh erzeugt.“
Das freistehende Zweifamilienwohnhaus mit Satteldach von Werner Karpinski in Lustadt wurde als Passivhaus in Holzständerbauweise geplant und errichtet. Der Gebäudekörper ist zur Süd- und Westseite hin großzügig mit Fenstern versehen um die solare Wärmeeinstrahlung optimal zu nutzen. Die auf dem Süddach installierte Photovoltaik-Anlage macht das Haus zum Energiegewinnhaus. Durch die sehr gut gedämmte Fassade ist der Heizbedarf sehr gering. Er wird über eine effiziente Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung gedeckt, die die Wohnräume kontinuierlich mit vorgewärmter Frischluft versorgt. Toilettenspülung und Gartenbewässerung werden ressourcensparend über einen 5.000 Liter Regenwassertank versorgt.
Architektur
Architekturbüro Wolfgang Klein
76889 Pleisweiler-Oberhofen
Energiebilanz
Der berechnete Jahres-Primärenergiebedarf des Gebäudes liegt bei einer beheizten Fläche von 260 m² mit 24,9 kWh/m² pro Jahr deutlich unter dem zulässigen Höchstwert.
zurück zur Übersicht



























