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    Unser Ener am Fenster.
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Nicht erst wenn Sie Zugluft spüren, sollten Sie über die Qualität Ihrer Fenster nachdenken. Fenster sind oft die Schwachstelle der thermischen Hülle Ihres Gebäudes.

Gewissheit gibt hier ein Luftdichtheitstest (Blower-Door-Test) oder eine Thermografie, die ein Energieberater gerne für sie durchführt. So werden die Fehler am eindrucksvollsten sichtbar und sie erkennen genau, wo die undichten Stellen zu finden sind. Bei der Vielzahl an Details, die es bei der Modernisierung der Fenster zu beachten gilt, empfehlen wir Ihnen in jeden Fall den Rat eines Fachmanns einzuholen.



Ein Energieberater führt einen
Blower-Door Test durch.




Sie müssen nicht notwendigerweise komplett neue Fenster einbauen. Auch die Nachrüstung oder eine Restaurierung Ihrer alten Fenster bringt bereits eine wesentliche Verbesserung. Bei ausreichend stabilen und intakten Holzrahmen ist der nachträgliche Einbau von doppelten Wärmeschutzgläsern (ca. 100-150 Euro/ m2) eine sinnvolle Lösung, einen ersten Schutz bieten zunächst auch Dichtungsbänder zwischen den Rahmen.

Beim Einbau neuer Fenster ist vor allem der so genannte Wärmedurchgangskoeffizient – kurz U-Wert – das entscheidende Auswahlkriterium. Als oberer Grenzwert für das gesamte Fenster gilt hier
1,4 W/(m2K). Bei der Planung ist auch die Position des Fensters innerhalb der Fassade entscheidend. Eine Verschiebung zum Fassadenrand hin ist nicht nur optisch interessant, sondern bringt vor allem den besseren Wärmeschutz-Effekt und verhindert Wärmebrückenbildung.  

Weitere Lücken lassen sich schließen, wenn man die oberhalb des Fensters eingebauten Rollladenkästen von innen nachträglich dämmt und Fugen bzw.
die Gurtdurchführung mit Klebebändern, Gummistopfen oder Bürsten abdichtet – eine Arbeit, die auch der Laie schnell selbst erledigen kann.

Wenn dann alles dicht ist, darf man eines nicht vergessen:
Das   Lüften. Durch die Bildung von Schwitzwasser kann es ansonsten zu Schäden durch Feuchtigkeit kommen und an den Außenwänden kann sich Schimmelpilz bilden. Um eine Mindestlüftung zu garantieren, bieten einige Fensterhersteller auch integrierte Lüftungsöffnungen mit an (auch Außenwandluftdurchlässe genannt – kurz: ALD). Diese können auch nachträglich eingebaut werden.